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Teil 2: Honig und seine Entstehung


Wie entsteht Honig?

Wir wissen, dass Honig von Bienen gemacht wird. Aber haben Sie sich auch schon mal gefragt, wie die Entstehung von Honig abläuft? Wir verraten es Ihnen:

Summt und brummt es in der Natur herum heißt es, dass die Honigbienen unterwegs sind den Nektar von Blüten und Pflanzen oder Honigtau einzusammeln. Während die Biene den Blütennektar oder Honigtau zum Bienenstock zurück transportiert, gelangen körpereigene Stoffe wie Aminosäuren, Eiweiße und Enzyme der Biene in den Nektar. Zurück im Bienenstock gibt die Biene den gesammelten Nektar an eine andere Biene weiter, die den Honig in den Stock befördert. Auch hier vermischt sich der Nektar mit weiteren Stoffen der Biene, so dass er mehr und mehr an Wasser verliert. Die Entwässerung dient dem Zweck den Honig haltbar zu machen. Trocknet der angereicherte Nektar weiter, wird er so zum Honig.


Honig Entstehung

Woraus besteht Honig?

Lecker süß und aromatisch soll Honig schmecken! Aber aus welchen Bestandteilen besteht ein Honig eigentlich? In erster Linie steckt eine Mixtur von Wasser und verschiedenen Zuckersorten wie Glucose und Fructose im Honig. Je nach Honigsorte weist ein Honig verschiedene Mineralstoffe, Aminosäuren, Enzyme, Pollen und Eiweiße auf. Da Honig aus den körpereigenen Stoffen der Biene entsteht, ist ein Honig somit auch kein veganes Produkt.



Konsistenz von Honig: Wieso ändert sich die Konsistenz von Honig mit der Zeit?

Viele lieben ihren Honig flüssig, andere wiederum schwören auf cremigen Honig! Diese Vorlieben beim Honig sind natürlich Geschmackssache. Sie sollten aber wissen, dass alle Honige über einen Zeitraum hinweg eine feste Konsistenz bekommen.

Ist ein Honig kalten Temperaturen ausgesetzt, wird er schneller fest. Man spricht hier vom so genannten Kandieren. Bei wärmeren Temperaturen wird die Kandierung verlangsamt. Der Grund für die Kandierung liegt in der Zusammensetzung des Honigs. Bei Honigsorten mit einem höheren Fructoseanteil setzt eine Kandierung erst deutlich später ein als bei Honigen mit hohem Glucoseanteil. Dunkle Waldhonige sowie Akazienhonige sind Beispiele für Honige mit viel Fructose. Hingegen startet die Kandierung beim Rapshonig oder Kleehonig bereits nach ein paar Tagen. Hier ist insbesondere der natürliche Wassergehalt im Honig entscheidend, ob der dann fest oder weich kandiert. Der Wassergehalt im Honig hängt stark vom Erntezeitpunkt der Waben ab.

Wenn Sie also festen Honig bevorzugen, stellen Sie ihn an einen kühlen Ort. Sollte der Honig bereits fest sein, können Sie ihn durch ein Warmwasserbad wieder flüssig bekommen. Das dauert einige Zeit, da Honig Wärme nicht besonders gut leitet.

Ein qualitativ hochwertiger Honig kann somit ein- bis zweimal wieder verflüssigt werden ohne das Qualität, der Geschmack oder Honigenzyme darunter leiden.



Honig ist nicht gleich: verschiedene Honigsorten

Wie ein Honig schmeckt, hängt entscheidend davon ab, welcher Blütennektar oder Honigtau von den Bienen eines Bienenstocks gesammelt wurde. Die Herkunft der Blüten erzeugt einen deutlichen Unterschied im Geschmack, im Geruch und der Honigfarbe. Ein Imker kann somit durch die Wahl des Standorts des Bienenstocks direkt Einfluss nehmen, welche Pflanzen von den Bienen angeflogen werden. Dennoch können die Bienen ihren Nektar an anderen Quellen sammeln und den Geschmack eines Honigs beeinflussen. Bei Honigen, die eine botanische Herkunftsangabe tragen, ist vorgeschrieben, dass der Honig zu mehr als 50% aus den angegeben Quellen stammen muss. Ein Wald- oder Tannenhonig muss somit einen hohen Reinheitsgrad aufweisen.

 

Kleine Honig-Auswahl

Avocado Honig – Der Geschmack vom dunkel-schwarzen Avocado Honig erinnert an Backobst und Pflaumen. Gleichzeitig schmeckt er kräftig fruchtig und leicht malzig.

Akazien Honig – Durch den hohen Anteil von Fruchtzucker ist der Akazienhonig fein süßlich im Geschmack. Zum anderen behält er durch den hohen Fruchtzuckeranteil länger seine flüssige Konsistenz.

Dattelhonig – der Dattelhonig besitzt eine ausgewogene milde Süße, die nicht zu kräftig ist. In den Mittelmeerländern ist der Dattelhonig sehr beliebt. Die Konsistenz des Honigs variiert sehr stark – von flüssig bis cremig.

Rosmarin Honig – Dieser Honig besitzt einen blumigen Geschmack. Die Farbe ist hell und die Konsistenz cremig zart.

Raps Honig – Der weiße Raps Honig wird aus der Raps-Pflanze gewonnen. Er hat eine cremige bis feste Konsistenz mit einem milden Aroma.

Eichenwald Honig – Einer der beliebtesten Waldhonige. Der Geschmack ist nicht zu süß mit einer harmonischen Malznote.

Hier gelangen Sie zu unseren weiteren köstlichen Honigsorten.

 


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