Obazda Rezept
Der Obazde bedeutet so viel wie „angebatzt“, „angedrückt“. Ein bayrischer Obazda ist also nicht anderes als ein Käsegericht, welches traditionell mit den Händen zerdrückt und zermanscht wurde. Obazda darf bei einer zünftigen Brotzeit, auf dem Oktoberfest oder im Biergarten zu einer Brezel („Brezn“) nicht fehlen. Auch im bayerisch-österreichischen Alpenraum, insbesondere in Tirol und Salzburg, wird er gern als herzhafter Aufstrich zur Jause gereicht. Er besteht aus reifem Camembert oder anderem, überreifem Weichkäse, aufgeschlagener Butter und Gewürzen wie milder Paprika, gerne ein wenig Kümmel und – wenn es denn nach bayrischer Art zubereitet werden soll – ein wenig Weißbier für eine cremigere Konsistenz. Er wird in Bayern auch Obatzter oder Obatzda genannt. Kein kalorienarmes Rezept, aber dafür wirklich lecker. Viel Spaß beim Nachmachen!
Zutaten
| 500 g | reife Camemberts (2 x 250 g) |
| 100 g | Butter (Zimmertemperatur) |
| 3 Esslöffel | getrocknete Zwiebeln (oder 1 frische) |
| 1.5 Teelöffel | Paprika, edelsüß |
| 1 Prise | Kümmel, gemahlen |
| 1 Prise | Meersalz |
| 1 Prise | bunter Pfeffer, frisch gemahlen |
| 50 ml | Weißbier |
Zubereitung
- Die Butter lang genug vor der Zubereitung aus dem Kühlschrank nehmen und auf Zimmertemperatur weich werden lassen.
- Falls der Camembert sich noch schneiden lässt, ihm mit einem Messer in möglichst kleine Stückchen schneiden und in eine Schüssel geben.
- Den Weichkäse zusammen mit der Butter mit einer Gabel zerdrücken und vermischen.
- Die Zwiebel möglichst klein schneiden. Sollten Sie die getrockneten Zwiebeln vom Bremer Gewürzhandel benutzen, dann ebenfalls so klein wie möglich hacken. Sie können sie vorab in etwas Wasser weich werden lassen oder aber den Dip später kurz eine halbe Stunde ziehen lassen, damit sich die getrockneten Zwiebelstückchen schön entfalten können.
- Gehackte Zwiebeln sowie die anderen Gewürze untermengen.
- Für eine geschmeidigere Konsistenz nun noch ein wenig Weißbier hinzufügen und alles miteinander vermengen. Damit sich die Aromen gut entfalten können, ab besten vor dem Servieren eine Stunde lang im Kühlschrank ziehen lassen.
- Dekoriert werden kann mit Radieschenscheiben, frischen Schnittlauchröllchen oder Lauchzwiebelringen.
- Frisch mit einer aufgebackenen Brezel oder auf frischem, dunklem Roggenbrot genießen. Auch als Dip zu Salzstangen oder Käsestangen ist der Obazde ausgezeichnet geeignet.
Würztipp
Gewürzalternativen für den Obazda
Kümmel mag nicht jeder – wer kein Freund von dem Gewürz ist, der lässt es einfach weg. Der milde Paprika ist das wichtige Gewürz für den Obazda. Beim Pfeffer können Sie hingegen kreativ werden: Probieren Sie doch einmal andere Pfeffersorten aus unserem Onlineshop aus! Wie wäre es mit einem Hauch Pariser Pfeffer, der bringt das Paprikaaroma direkt mit. Auch Tasmanischer Pfeffer, roter Kampot Pfeffer oder grüner Pfeffer dürfte dem Obazda einen spannenden, aromatischen Twist geben.
Genusstipp
Obazda-Variationen
Der bayrische Obazda, der in Franken „Gerupfter“ oder „Angemachter“ heißt, wird dort nicht mit Weißbier cremig gerührt, sondern mit Weißwein verfeinert. Wer es kräftig mag, der kann nur zur Hälfte Camembert nehmen und dazu anderen, geschmacksintensiven Weichkäse wie Limburger oder Romadur ergänzen. Meerrettich gibt dem Obazda eine deftig-pikante Schärfe mit auf den Weg. Mag man lieber ein mildes Aroma, gibt man noch einige Esslöffel neutralen Frischkäse, Sahne oder Quark hinzu. Durch die kleingeschnittene, frische Zwiebel ist Obazda nicht so lange haltbar. Das kann man umgehen, indem man die kleingeschnittenen Zwiebeln in einem separaten Schälchen mit zur Brotzeit serviert. So kann jeder Gast am Tisch selbst entscheiden, ob und wie viele Zwiebeln er sich unter den Obatzde mischt.
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