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Teil 1: Die Welt der Honige


Welt der Honige

So kennen wir den Honig: Goldgelb leuchtet er, als natürliches Süßungsmittel für den Tee oder pur auf einer Scheibe Brot. Eine Welt ohne Honig ist nur schwer vorstellbar. Dass in einem 500 g Honigglas rund 120.000 km Flug für die Bienen stecken, ist den Wenigsten bekannt. Dennoch verspeisen die Deutschen im Jahr rund 1 Kilo des köstlichen Aufstrichs. In unserer Welt der Honige stellen wir Ihnen den süßen Saft näher vor. Warum heißt der Honig überhaupt Honig? Seit wann gibt ihn? Des Weiteren zeigen wir Ihnen einige unserer Honigsorten auf und erklären, warum kommt Honig mal fest, streichzart oder cremig daher kommt. Begleiten Sie uns in die aufregende Welt der Honige!

 

Kurze Geschichte des Honigs

Den Namen Honig verdankt das flüssige Gold seiner goldgelben Farbe und leitet sich von einem indogermanischen Begriff ab, welcher übersetzt der „Goldfarbene“ bedeutet. Bereits bei den Indogermanen war der Honig bekannt und wurde als Lockmittel zur Bärenjagd verwendet. Wissenschaftler vermuten längst, dass die Entdeckung des Honigs noch viele Millionen Jahre zurückreicht. Schon die Menschen der Steinzeit sammelten Honig und nutzten ihn als Süßungsmittel. Bei den alten Ägyptern galt Honig als Saft der Götter! Wer Honig aß, sollte unsterblich werden wie die Götter! Noch heute wird Honig eine Vielzahl an positiven Eigenschaften nachgesagt. Somit war das flüssige Gold ein unglaublich wertvolles Gut, denn lange Zeit war Honig weit und breit das einzige Süßungsmittel. Mit der Industrialisierung und der Gewinnung von Zucker durch Zuckerrüben und Zuckerrohr rückte der Honig jedoch in den Hintergrund.

 

Kurz und knackig: Was ist Honig?

Honig wird von Honigbienen hergestellt, welchen diese durch den Nektar von Pflanzen oder Honigtau aufnehmen. Mit körpereigenen Stoffen der Bienen versetzt, wird der Nektar zum köstlichen Honig. Dieser wird von den Honigbienen in den so genannten Waben des Bienenstocks eingelagert.

 

Der Honig-Mythos: „kaltgeschleudert“

Häufig werden wir gefragt, ob unsere Honige denn auch „kaltgeschleudert“ seien, denn es ist ein deutliches Qualitätsmerkmal bei Honigen, wie es bei kaltgepressten Ölen der Fall ist. Sie werden den Hinweis „kaltgeschleudert“ bei unseren Honigen nicht finden. Es handelt sich hierbei um einen weitverbreiteten Irrtum. Fakt ist, dass während der Honig-Gewinnung kein Warmschleuder-Verfahren angewendet wird oder etwas Ähnliches existiert. So gut wie jeder Honig wird durch das Schleuderverfahren von der Wabe getrennt. Das geschieht bei normaler Stocktemperatur (der Wabe) bzw. Raumtemperatur. Wenn die Bienenwaben nun erwärmt wären, würde das Wachs weich werden und verformen. So wäre die Wabe nicht mehr zu nutzen.

Unser Imker nutzt ein sehr schonendes Abfüllverfahren, wo der Honig selten über 20 Grad erreicht. Die Honige sind grundsätzlich unvermischt, ungestreckt, unfiltriert und werden nach traditionellem Verfahren geseiht. Zudem wird der Wassergehalt in unseren Honigen nicht künstlich herabgesenkt. Die hohe Qualität unserer Honige – EU-Honige und Honigsorten außerhalb der EU - werden laufend geprüft, dass sie dem geltenden Reinheitsgebot der EU-Honigverordnung entsprechen.


Welt der Honige

Da es Honig nicht ohne die Honigbiene gäbe, hier ein paar interessante Bienen-Fakten:

1. Ohne die Arbeit der Honigbienen müssten wir auf ein Drittel unserer Nahrung verzichten.

2. Ein Löffel Honig ist das Ergebnis von 4 bis 5 Wochen Bienenfleiß!

3. Innerhalb eines Sommers produzieren die Bienen eines Volks ungefähr 300 kg Honig.

4. Honigbienen kommunizieren untereinander mit einem Tanz.

5. Für ein Glas 500 g Honig legen Bienen rund 120.000 km zurück und befliegen rund 2 Millionen Blüten.

 


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