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Teil 5: Gesunder Grill-Genuss – ja das geht!

Gesund grillen? Für viele passen die beiden Wörter nicht zusammen. Zum Grillen gehören für viele heiße Kohlen, Rauch, Feuer und ab und an ein angekohltes Steak einfach dazu. Dass das für die Gesundheit weniger zuträglich ist, kümmert erstmal nicht. Gesund grillen heißt aber auch nicht, dass nur noch Tofu auf dem Rost landet. Wenn Sie unsere Tipps zum gesunden Grillgenuss beherzigen, können Sie den nächsten Grillabend in vollen Zügen und mit bestem Gewissen genießen!


1. Fertig mariniertes Fleisch – Nein, danke!

Der gute Grillgenuss geht schon beim Einkauf los. Zeitsparend ist natürlich auf fertig mariniertes oder eingelegtes Fleisch zurückzugreifen wie es viele tun. Aber wissen Sie, welche Zutaten in der fertigen Marinade stecken? Ein Blick auf die Zutatenliste zeigt, dass bereits mariniertes Fleisch aus der Kühltheke häufig vielfältige Geschmacksverstärker enthält. Außerdem lässt sich bei abgepackten Fertigprodukten die Qualität des Grillguts nur schwer zu beurteilen. Die einfache und schnelle Alternative: selber Marinieren und Einlegen!

Aus Rosmarin, Oregano, Paprikapulver, Thymian, Senf, Pfeffer, Currypulver können schmackhafte selbstgemachte Marinaden entstehen. Natürlich bieten wir Ihnen auch eine Vielzahl ein Grillgewürzen an, die Ihrem Grillgut die leckerste Würze geben! Einen weiteren Vorteil hat das selbermixen: Ihr köstliches Grillgut wird nie langweilig schmecken, wenn Sie neue Gewürzkombinationen ausprobieren! Bitte auch hier darauf achten, dass die Marinade vor dem Grillen abgetupft wird.


2. Vielfalt beim Grillgut bringt abwechslungsreichen Geschmack auf den Teller!

Wenn Männer grillen, haben Zucchinischeiben und Tofu nichts auf dem Grill zu suchen? Weit gefehlt! Steak und Bratwurst sind fester Bestandteil beim gemütlichen Grillen im Garten oder auf dem Balkon. Wenn Sie zu der Sorte Mensch gehören, die im Sommer mehrmals den Grill befeuern, sollten Sie aus vielerlei gesundheitlichen Gründen darauf achten, dass nicht nur rotes Fleisch auf dem Speiseplan steht.

Knackiges Gemüse ist also auch gut für Jederman(n)! Wer dem fleischlosen Gemüse nicht ganz traut, kann folgendes probieren: gefülltes Gemüse mit gewürztem Hackfleisch! Paprika, Pilze, Auberginen oder Tomaten können einfach mit etwas gewürzten Hackfleisch gegrillt werden. Am besten geben Sie gefüllten Gemüseschiffchen in eine Grillschale und garen Sie am Rand des Grills. Auch Maiskolben und Kartoffeln sind einfach auf dem Grill zubereitet. Rohe Kartoffeln in Alufolie einwickeln und direkt in die heiße Kohle geben. Vorgekochte Maiskolben garen ideal bei niedriger Hitze am Grillrand. Auch Fisch, Meeresfrüchte, Schafskäse oder Halloumi Grillkäse bringen Abwechslung auf den Grill und schmecken köstlich! Und ganz klassisch: Paprika, Zucchini & Co. einfach in Scheiben schneiden und in einer leckeren Marinade aus feinen Öl und leckeren Kräutern mindestens eine Stunde ziehen lassen und dann ab damit auf den Grill. Wer weiß, vielleicht konnten wir Sie mit unseren fleischlosen Alternativen neugierig machen und beim nächsten Grillabend verirrt sich sogar ein Stück Gemüse auf Ihren Grill!


3. Diese Zutaten gehören nicht auf den Grill

Kann man wirklich alle Lebensmittel auf dem Grill zubereiten? Leider nein. Besonders bei gepökelten Fleischsorten wie Fleischwurst, Kassler, Leberkäse, Bockwürste, Wiener Würstchen oder Speck gehören nicht auf den Grill. Sie enthalten Nitritpökelsalz, wo durch Hitzezufuhr krankheitserregende Nitrosamine entstehen. Das möchten Sie ihren Gästen sicher nicht servieren. Die deutsche Gesellschaft für Ernährung empfiehlt daher auf mageres Geflügelfleisch oder leckere Fleischalternativen zurückzugreifen wie Gemüse, Käse oder Tofu.


4. Worauf bei der Zubereitung achten?

Auch während Ihre leckeren Zutaten nun auf dem Grill wunderbar vor sich hin brutzeln und zischen, können Sie etwas Gutes für Ihre Gesundheit tun. Auch wenn Sie denken, dass beim Grillen mit einem Holzkohlegrill der Rauch einfach dazu gehört, denn verleiht dem Grillgut die leckeren Röstaromen, achten Sie besser darauf, dass es zu keiner zu großen Rauchentwicklung kommt. Im Rauch können mitunter krankheitserregende Stoffe stecken, die Sie beim Grillen einatmen und Ihr leckeres Grillgut mit einnebeln. Auch das Ablöschen von auflodernden Flammen mit Bier sollten Sie lieber unterlassen. Das wirbelt nur die Asche auf, welche wiederum am Grillgut kleben bleibt. Tropfendes Fett und Marinaden vom Fleisch in die heißen Kohlen erhöhen ebenfalls die Rauchbildung. Abhilfe schaffen Grillschalen, in diesen können Gemüse, Fisch und Fleisch sicher brutzeln. Eine Grillschale unter dem Grillrost fängt das tropfende Fett ebenfalls gut auf. Alternativ können Sie auf einen Gas- oder Elektrogrill zurückgreifen, hier müssen Sie jedoch auf die Röstaromen im Grillgut verzichten.

 


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