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Teil 1: Grillzeit

Läuft Ihnen auch das Wasser im Mund zusammen, wenn der Geruch von gegrilltem Fleisch in die Nase steigt? Dann sind Sie bei uns genau richtig, denn wir lieben es zu grillen! In Deutschland wird der Grill – ob Gas-, Elektro- oder Holzkohlegrill – durchschnittlich rund 13 Mal im Jahr angefeuert. Wir glauben, dass da noch Luft nach oben ist. Für uns ist der Grillgenuss aber mehr als nur eine Wurst auf den Grillrost zu legen. Das Grillvergnügen beginnt schon beim Einkauf des leckeren Grillguts, der Vorbereitung mit den passenden Gewürzen und Kräutern, dem Anheizen des Grills und dem folgenden Grillspaß – am besten in geselliger Runde mit Freunden und der Familie.

Wir sagen, dass es höchste Zeit ist den Grill aus dem Keller zu holen und die Kohle anzufeuern! Aber vorher klären wir die Frage, warum uns eigentlich jedes Jahr wieder die Lust auf das Grillen packt. Außerdem muss vor jedem Grillgenuss noch einiges vorbereitet werden! Aber worin liegt eigentlich der Unterschied zwischen einem Rub und einer Marinade? Wieso sollte Grillfleisch keineswegs mit Bier abgelöscht werden? All diese Fragen rund um das schmackhafte Grillvergnügen beantworten wir Ihnen in unserer Warenkunden zum Grillen!

 

Eine kurze Geschichte über das Grillen

Warum grillen wir eigentlich? Was für eine Frage! Natürlich, weil es einfach köstlich schmeckt! Aber seit wann die Menschheit sich dem Brutzeln und Grillen über glühenden Kohlen mit Genuss jedes Jahr aufs Neue widmet, kann nur vermutet werden. Viele sagen, dass es ein natürlicher Ur-Instinkt ist, der uns über Jahrtausende hinweg begleitet und noch immer tief in uns verankert ist. Zumindest kann gesagt werden, dass die Entdeckung des Feuers den entscheidenden Funken gebracht hat, denn ohne das Feuer wäre das gesellige zusammensitzen um eine heiße Feuerstelle und ein leckeres Stück Fleisch zu garen - damals wie heute – gar nicht möglich gewesen. Durch die Geschichte hindurch begleitet uns die Garmethode Fleisch über dem Feuer zu grillen. Auch bei den alten Griechen und Römern wurden bereits große Fleischstücke über den Flammen gegart. Das änderte sich jedoch mit dem Mittelalter. Damals war Fleisch ein kostbares Gut, denn es war knapp und das Wenige, das vorhanden war, musste ganze Familien ernähren. Es wäre also eine maßlose Verschwendung gewesen das wertvolle Fett am Fleisch durch das Grillen einfach so verbrennen zu lassen. Somit blieb das Grillen eine Garmethode, die dem Adel vorbehalten war. Hier entwickelten sich immer feinere Methoden des Garens über dem offenen Feuer wie beispielsweise das Grillen am Drehspieß. So verlagerte sich das Grillen als gemeinschaftliches Ereignis zum festlichen Spektakel am Hof für die adelige Bevölkerung.

Erst die Amerikaner brachten den Grillgenuss zurück auf die kulinarische Landkarte der Deutschen in den 1950er Jahren. Keinen unwesentlichen Beitrag dazu, leistete die Erfindung des Kugelgrills durch George Stephen. Dazu eine kurze Anekdote wie sie gerne berichtet wird: Der Amerikaner wollte sich die heimische Grillparty partout nicht durch ein vorausgesagtes Gewitter verderben lassen! Daraufhin baute er sich den ersten Kugelgrill aus Werkstoffen seines Arbeitgebers „Weber Brothers Metal Work“ einfach zusammen. Das war die Geburtsstunde des bekannten Weber-Grills! Der Kugelgrill entfachte bei den Amerikanern die Begeisterung für den Grillspaß, die ihrerseits das Grillvergnügen während der Besetzungszeit mit nach Deutschland brachte. Immer mehr Leute entbrannten für den Spaß am Grill und befeuern seither am Wochenende im hauseigenen Garten oder Balkon den heimischen Grill. Die Begeisterung für den Genuss vom saftig gegrillten Stück Fleisch lodert ohne Zweifel auch in Zukunft lichterloh munter weiter.

 


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