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Teil 2: Esskultur


Woher kommt die Currymischung?

Schon seit Jahrhunderten übt die vielseitige und würzige Welt Indiens eine Faszination auf uns aus! Im 15. Jahrhundert war Indien Sinnbild für die Heimat exotischer und fremdartiger Gewürze wie Pfeffer, Kurkuma, Cardamom und Chilis. Dass ursprünglich eigentlich nur Pfeffer, Kurkuma und Cardamom ihren Ursprung in Indien haben, ist vielen nicht bekannt. Chili wurde durch die Portugiesen nach Indien gebracht und wurde von der indischen Küche mit Freude aufgenommen und ist seither fester Bestandteil der indischen Esskultur. Schon seit mehr als 1000 Jahren werden in Indien Currygerichte gekocht! Denn Curry ist im eigentlichen Sinn kein Einzelgericht, sondern bezeichnet die Zubereitungsart. Der Ursprung der damaligen wie auch heutigen Currymischungen steckt im so genannten Masala. In Indien bezeichnet man Gewürzmischungen als Masala, die aus einer Vielzahl von unterschiedlichen Gewürzen besteht, wie das bekannte Garam Masala oder Tandoori Masala. Das Besondere am indischen Currygericht ist, dass es kein einheitliches Curryrezept gibt. Nach alter Familientradition stellt die indische Hausfrau ihre Currymischung her und gibt es von Generation zu Generation weiter. Eine indische Currymischung und der jeweilige besondere Geschmack ist das Zusammenspiel von verschiedenen Einflüssen wie Familientradition, Region und sogar Religion.

 

Currymischung in den Küchen der Welt

Auch wenn die Heimat des Currys in Indien liegt, sind Currygerichte überall auf der Welt Zuhause. So sind Currymischungen ein wesentlicher Teil der breiten asiatischen Esskultur. Auch in Thailand stehen Currys ganz oben auf dem Speiseplan! In Sachen Schärfe können thailändische Currymischungen es durchaus mit den indischen Masalas aufnehmen. Im Geschmack gibt es wiederum deutliche Unterschiede! Thai-Currys werden vorzugsweise mit Kokosnussmilch, getrockneten Chilis, Zitronengras und Tamarinde gekocht. Als Beilage werden gerne Geflügel, Rindfleisch oder Meeresfrüchte wie Garnelen angebraten und in die Currysoßen gegeben. Bei uns sind die scharfen thailändischen Currypasten heißbeliebt, die aus grünen oder roten Chilis hergestellt werden. In Malaysia besteht die Currymischung aus den Gewürzen Kurkuma, Chili und Ingwer und wird so gut wie zu allen anderen Lebensmitteln gegessen. Geflügel, Lamm, Aubergine und andere Gemüsesorten wandern in das Currygericht ebenso wie Meeresfrüchte aller Art! Seit die Engländer das Currypulver in die westliche Welt geholt haben, sind Currygerichte aus unserem kulinarischen Kulturkreis auch nicht mehr wegzudenken! Ein echtes Nationalgericht der Deutschen ist die Currywurst, in Frankreich serviert man einen Auflauf aus Hackfleisch, Mandeln, Speck und Currypulver namens Pain de viande. In der Schweiz isst man das Gericht Riz Casimir, welches aus Reis zu Geschnetzeltem, Ananas, Bananen und einer Currysoße besteht.

Sie sehen, dass Currygerichte auf der ganzen Welt gerne und vielseitig gegessen werden. Wir möchten Sie dazu inspirieren mit unseren besonderen Currymischungen vielseitig zu kochen und neue Gerichte auszuprobieren! Mit ein paar Gewürzen wie schwarzen Pfeffer, Cumin, Bockshornklee, Cardamom, Coriander, Muskatnuss und Chili können Sie ihre persönliche Currymischung zusammenmischen! Natürlich können Sie auch zu unseren besonderen Currypulver Sorten greifen, die wir Ihnen im Folgenden näher vorstellen werden.

 


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